Warum es wichtig ist, Kommunikation snackable zu machen.
Wir lesen nicht mehr, wir scannen. Oder wann hast du es dir zum letzten Mal mit einer gut gestopften Pfeife in einem Clubsessel bequem gemacht und in aller Ruhe die Imagebroschüre eines Lieferanten durchgeblättert? Eben!
Schnelle Schüsse ins Gehirn
Schnelle Schüsse ins Gehirn sind nicht nur in der Endverbraucher-Kommunikation wichtig, sondern auch in der B2B-Kommunikation.
Niemand hat mehr die Zeit und die Kapazität, am Bildschirm einen ellenlangen Text zu durchzuforsten, um das Gesuchte aufzuspüren. Ja, eine gute In-Site-Search ist auch hilfreich, aber nicht die alleinige Lösung.
Nicht nur im Supermarkt wird gescannt
Inhalte von Webseiten werden in der Regel nicht vollständig gelesen, sondern vielmehr gescannt. Deshalb ist es wichtig, dem Auge immer wieder Haltepunkte zu bieten und wichtige Aussagen als Scanmarker aufzubereiten.
Dies kann beispielsweise durch Zwischenüberschriften, kurze Absätze, Bilder und visuelle Elemente erfolgen.
Anders als bei Büchern oder Zeitschriften sollten Absätze im Web deutlich kürzer gefasst sein. Kompakte „Chunks“, also kleine Informationshäppchen, lassen sich schneller überfliegen und besser scannen. Das zwingt dazu, Texte anders zu strukturieren und zu formulieren.
Auch technisch kann man einiges tun
Auch mit technischen Hilfsmitteln lässt sich der Blick führen und die kognitive Last minimieren.
Zum Beispiel mit Texteinblendungen. Dabei wird der Text nicht sofort als kompletter Block dargestellt, sondern die einzelnen Chunks werden nach und nach soft eingeblendet.
Längere Texte sind nicht das Problem
Ist ein Text gut aufbereitet, ist es auch nicht schlimm, wenn ein Inhalt etwas länger ist. Scrollen oder swipen sind nicht das Problem. Das Problem sind Inhalte, die nicht für den Betrachter aufbereitet sind.